Umweltschutzförderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt – Ein umfassender Leitfaden

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) setzt sich seit ihrer Gründung für den Schutz der Umwelt und die nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen ein. Mit einer breiten Palette an Förderprogrammen unterstützt die DBU innovative und praxisnahe Projekte, die zur Verbesserung der Umweltsituation beitragen. Ziel der Umweltschutzförderung ist es, nachhaltige Entwicklungen zu fördern, die ökologische Herausforderungen adressieren und die Umweltbelastungen reduzieren.

Die DBU fördert Projekte aus verschiedensten Bereichen, wie zum Beispiel der Klimaschutz, die Ressourceneffizienz, der Naturschutz und die Umweltkommunikation. Dabei liegt der Fokus auf kleinen und mittelständischen Unternehmen, Vereinen, Forschungseinrichtungen und anderen gemeinnützigen Organisationen, die sich für den Umweltschutz einsetzen.

Das Wichtigste in Kürze:

FördervoraussetzungenGemeinnützige Organisationen, KMUs, und Forschungseinrichtungen mit Umweltbezug
Höhe der FörderungI.d.R. 50 % Förderung der Gesamtkosten und im Falle eines universitären bzw. staatlich finanzierten Projektes bis zu 100 % der Kosten
Förderfähige KostenPersonalkosten, Sachkosten, Investitionskosten
KomplexitätMittel bis hoch, abhängig von Projektgröße und Anforderungen
Time to Money6–9 Monate
FristenLaufende Einreichung möglich, keine festen Fristen
Aufwand der Antragstellung für UnternehmenOhne Berater: 4–6 Mann-Monate; Mit Berater: 10–15 Manntage
Empfehlung für FördermittelberatungHoch
ReportingaufwandMittel
Kombination mit anderen Förderprogrammen möglichJa
ErfolgswahrscheinlichkeitOhne Beratung: ca. 50 %, Mit Beratung: ca. 80 %

Fördervoraussetzungen: Wer, was und wie wird gefördert?

Um förderfähig zu sein, müssen die Projekte bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die DBU unterstützt Vorhaben, die innovativ sind und einen deutlichen Umweltbezug aufweisen. Zu den förderfähigen Projekten zählen:

  • Innovative Umwelttechnologien: Projekte, die zur Entwicklung neuer Technologien beitragen, welche die Umwelt schützen oder die Ressourceneffizienz steigern.
  • Umweltforschung: Vorhaben, die wissenschaftliche Erkenntnisse über Umweltprobleme und -lösungen vertiefen.
  • Bildungsprojekte im Umweltschutz: Programme, die das Bewusstsein für Umweltfragen stärken und nachhaltige Verhaltensweisen fördern.

Im konkreten wird Folgendes gefördert:

  • Instrumente und Kompetenzen der Nachhaltigkeitsbewertung sowie Stärkung von Nachhaltigkeitsbewusstsein und -handeln
  • Nachhaltige Ernährung und nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln
  • Entwicklung, Gestaltung und Akzeptanz umweltschonender Konsumgüter
  • Klima- und ressourcenschonendes Bauen
  • Energie- und ressourcenschonende Quartiersentwicklung und -erneuerung
  • Erneuerbare Energie, Energieeinsparung und -effizienz
  • Ressourceneffizienz durch innovative Produktionsprozesse, Werkstoffe und Oberflächentechnologien
  • Kreislaufführung und effiziente Nutzung von umweltkritischen Metallen und mineralischen Reststoffen
  • Reduktion von Emissionen reaktiver Stickstoffverbindungen in die Umweltkompartimente
  • Integrierte Konzepte und Maßnahmen zu Schutz und Bewirtschaftung von Grundwasser und Oberflächengewässern
  • Naturschutz und nachhaltige Naturnutzung in Nutzlandschaften und Schutzgebieten
  • Bewahrung und Sicherung national wertvoller Kulturgüter vor schädlichen Umwelteinflüssen

Die Antragsteller müssen gemeinnützig oder als kleine bis mittelständische Unternehmen in Deutschland tätig sein. Es werden nur Projekte gefördert, die eine klare Umweltauswirkung haben und nachhaltig sind.

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Antragsprozess

Der Antragsprozess bei der DBU ist strukturiert und in mehrere Schritte unterteilt. Unternehmen und Organisationen müssen zuerst eine Projektskizze einreichen, die das Vorhaben und seine Ziele beschreibt. Die wichtigsten Schritte im Antragsprozess sind:

  1. Projektskizze: Eine kurze Vorstellung des Projekts, die aufzeigt, wie es zur Verbesserung der Umwelt beiträgt.
  2. Formaler Antrag: Nach positiver Bewertung der Projektskizze folgt der detaillierte Antrag mit einem umfassenden Finanzplan und einer genauen Projektbeschreibung.
  3. Prüfung und Entscheidung: Die DBU prüft den Antrag und entscheidet über die Bewilligung der Fördermittel. Der gesamte Prozess kann mehrere Monate dauern, abhängig von der Komplexität des Projekts.

Es ist wichtig, dass alle Unterlagen vollständig und korrekt eingereicht werden, um Verzögerungen im Antragsprozess zu vermeiden.

Höhe (Fördersatz) und Art der Förderung

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt bietet verschiedene Arten von Förderungen an, die in der Regel als Zuschüsse gewährt werden, welche nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Höhe der Förderung variiert je nach Projekt und Antragsteller:

  • Fördersätze: Die Förderquote kann bis zu 60 % der förderfähigen Kosten betragen, in einigen Fällen sogar höher.
  • Maximale Fördersumme: I.d.R. 50 % Förderung der Gesamtkosten und im Falle eines universitären bzw. staatlich finanzierten Projektes bis zu 100 % der Kosten

Ein besonderes Merkmal der DBU-Förderung ist die Flexibilität in der Nutzung der Mittel, die es den Projektträgern ermöglicht, ihre Ressourcen optimal einzusetzen, um die Ziele effektiv zu erreichen.

Zuwendungsfähige Kosten

Förderfähig sind diverse Kostenarten, die im direkten Zusammenhang mit dem geförderten Projekt stehen. Dazu zählen:

  • Personalkosten: Löhne und Gehälter der Mitarbeiter, die unmittelbar am Projekt beteiligt sind.
  • Sachkosten: Material- und Betriebskosten, die für die Durchführung des Projekts erforderlich sind.
  • Investitionskosten: Ausgaben für Geräte und Anlagen, die zur Umsetzung des Projekts notwendig sind.

Die genauen Kosten müssen detailliert im Antrag aufgeführt und begründet werden, um die Förderfähigkeit sicherzustellen.

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Besteuerung und Rechtsrahmen

Die Förderung der DBU ist in der Regel steuerfrei, solange die Mittel gemäß den Vorgaben verwendet werden. Da es sich bei der Förderung um einen Zuschuss handelt, der nicht zurückgezahlt werden muss, beeinflusst sie die steuerliche Situation des Unternehmens nur marginal. Unternehmen sollten jedoch darauf achten, dass alle relevanten Auflagen und Berichtsanforderungen eingehalten werden, um die steuerlichen Vorteile voll auszuschöpfen.

Kombination mit anderen Förderprogrammen

Die Umweltschutzförderung der DBU kann oft mit anderen nationalen und europäischen Förderprogrammen kombiniert werden. Dabei ist es wichtig, die Regeln der jeweiligen Programme zu beachten, da es hier Unterschiede in Bezug auf die Anrechnung und Kombinierbarkeit geben kann.

Ein häufiger Vorteil der Kombination ist die Möglichkeit, eine größere Fördersumme zu erhalten, was besonders bei größeren Projekten von Bedeutung ist. Es empfiehlt sich, frühzeitig die Kombinierbarkeit zu prüfen, um die Finanzierung bestmöglich zu optimieren.


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Was wird gefördert?

Wie viel wird gefördert?

Ab wann ist eine Förderung möglich?

Erfolgsfaktoren für die Antragsstellung

Erfolgreiche Anträge zeichnen sich durch klare Ziele, eine durchdachte Projektplanung und eine detaillierte Budgetierung aus. Hier sind einige Tipps, um die Erfolgschancen zu maximieren:

  • Klarheit und Präzision: Eine präzise Beschreibung des Vorhabens und seiner erwarteten Umweltauswirkungen ist essenziell.
  • Nachhaltigkeit: Projekte, die langfristige Umweltvorteile bieten und über die Laufzeit hinaus wirken, haben bessere Chancen.
  • Kooperationen: Partnerschaften mit anderen Organisationen oder Unternehmen können die Erfolgsaussichten verbessern, insbesondere wenn sie zusätzliche Expertise einbringen.

Fehler, die vermieden werden sollten, sind unvollständige Anträge, fehlende Nachweise oder unrealistische Zeit- und Kostenpläne.

FAQ zur Umweltschutzförderung der DBU

Wer kann eine Förderung beantragen? 

Gemeinnützige Organisationen, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen.

Wie hoch ist die maximale Fördersumme?

I.d.R. 50 % Förderung der Gesamtkosten und im Falle eines universitären bzw. staatlich finanzierten Projektes bis zu 100 % der Kosten

Welche Kosten sind förderfähig?

Personalkosten, Sachkosten, Investitionskosten und weitere direkt projektbezogene Ausgaben.

Kann die Förderung mit anderen Programmen kombiniert werden?

Ja, eine Kombination mit anderen Fördermitteln ist möglich und oft sinnvoll.

Wie lange dauert der Antragsprozess? 

In der Regel dauert der gesamte Prozess von der Einreichung der Projektskizze bis zur Bewilligung mehrere Monate.

Welche Arten von Projekten werden gefördert?

Umwelttechnologie, Forschung, Bildungsprojekte im Bereich Umweltschutz und andere innovative Vorhaben.

Weitere Infos finden Sie auf https://www.dbu.de/.

Fazit und Ausblick

Die Umweltschutzförderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt bietet Unternehmen und Organisationen eine wertvolle Unterstützung bei der Umsetzung innovativer Umweltprojekte. Durch die umfangreichen Fördermöglichkeiten können Vorhaben realisiert werden, die einen nachhaltigen Beitrag zum Umweltschutz leisten. In Zukunft wird die Bedeutung solcher Förderungen weiter steigen, da der Druck auf Unternehmen wächst, umweltfreundlicher zu wirtschaften und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Die DBU bleibt somit ein wichtiger Partner für alle, die aktiv zum Schutz der Umwelt beitragen wollen. Es lohnt sich, die Möglichkeiten der Umweltschutzförderung zu prüfen und von den angebotenen Zuschüssen zu profitieren.

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Förderberechtigt sind Unternehmen mit Sitz oder Betriebsstätte in Berlin, die als kleines Unternehmen gelten. Aufgrund der Altersbeschränkung bezieht sich das Fördermittel auf Start-ups, die Innovationsvorhaben umsetzen wollen.

Ziel des Programms ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der bayerischen Wirtschaft zu stärken und insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen den Zugang zu neuen Technologien zu erleichtern.

Hauptziel ist die wirtschaftliche Stärkung strukturschwacher Regionen durch gezielte Investitionen in Infrastruktur, Innovation und Unternehmen.

Klimaschutz ist längst nicht mehr nur ein Thema für die globale Ebene, sondern betrifft jeden von uns direkt. Gerade Kommunen spielen eine zentrale Rolle, um die nationalen Klimaziele zu erreichen. 

Das Förderprogramm FTI-Thüringen TECHNOLOGIE ist ein bedeutendes Instrument, um die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Thüringen zu stärken.

Mit Invest BW – Innovation III wird diese Tradition fortgesetzt, indem Unternehmen und Forschungseinrichtungen gezielt unterstützt werden, ihre Innovationsprojekte zu realisieren.

Ziel des Programms ist es, die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu stärken, Innovationen zu fördern und den Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg nachhaltig zu entwickeln.

Das Programm legt besonderen Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) sowie auf Projekte, die einen hohen Innovationsgrad aufweisen.

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